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SERTIĆ: Dräxlmaier erweitert Produktionskapazitäten in Zrenjanin

Quelle: Tanjug Montag, 07.09.2015. 01:36
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(Željko Sertić)
Serbien will sich zum attraktivsten Investitionsstandort in der Region entwickeln, erkläre der Wirtschaftsminister Serbiens Željko Sertić am Freitag (4. September 2015) und kündigte dabei die Verabschiedung eines neuen Investitionsgesetzes in kurzer Zeit an. Die bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen Beate Merk lobte bisherige Fortschritte Serbiens und bezeichnete es als sicheres Land für Investitionen.
Der bayerische Kfz-Zulieferer Dräxlmaier will die bestehenden Produktionskapazitäten in Serbien erweitern, gab Sertić in seien mWerk in Zrenjanin bekannt und versprach die staatliche Unterstützung dafür.
- Wir sind vom Management mit Plänen zur Erweiterung der Produktionskapazitäteni n den folgenden Jahren bekannt gemacht worden und ich kann ihnen die Unterstützung unseres Staates versprechen - so Sertić.
Schon an einer der bevorstehenden Sitzungen des Parlaments sollte das neue Investitionsgesetz diskutiert werden, das die Position der Investoren deutlich verbessern und ihnen Rechte wie in den entwickeltesten EU-Ländern garantieren sollte.

- Unsere Gesetzesvorlage, die bald vollendet wird, enthält die besten internationalen Modelle und die beste Praxis, erarbeitet gemeinsam mit Vertretern der Weltbank und des IWF - unterstrich der Wirtschaftsminister und fügte hinzu, die Regierung will die volle Zustimmung der internationalen Finanzinstitutionen in allen Punkten des Gesetzes haben.
Ihre Glaubwürdigkeit sollte Serbien erhebliche Investitionen sichern, unterstrich Sertić.
- Wir möchten der attraktivste Investitionsstandort in dieser Region sein und wollen das durch Verabscheidung dieses Gesetzes beweisen - sagte Sertić und fügte hinzu, wir wollen dadurch auch unsere Entschlossenheit bezüglich des EU-Betritts bestätigen und Investoren maximal unterstützen.
Die Regierung will möglichst viel Kleinunternehmen helfen, sich zu Zulieferern von großen internationalen Unternehmen zu entwickeln.
Die bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen Beate Merk, die das Werk in Zrenjanin gemeinsam mit dem Minister Sertić besuchte, wies auch auf mehrere Vorteile Serbiens als Investitionsstandortes hin, wie z.B. viele qualifizierten Arbeitskräfte sowie hochgebildete junge Fachleute.
- Serbien ist stabiles Land, die große Fortschritte beim Reformkurs macht - unterstrich Merk und fügte hinzu, Serbien habe die größten Fortschritte im wichtigsten Bereich für alle Investoren gemacht - im Bereich der Rechtssicherheit.
Dräxlmaier ist der bayrische Kfz-Zulieferer mit mehr als 60 Produktionsstandorten in 20 Ländern weltweit. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland beschäftigt 55.000 Mitarbeiter in der ganzen Welt, davon 3.300 in Serbien. Im Werk in Zrenjanin wird Autoelektrik für Kfz der Marke Fiat und BMW erzeugt.
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