IKEA kauft sich einen Wald im Rumänien
Schwedens Möbelkonzern IKEA hat in Rumänien aus privater Hand Waldflächen gekauft und ist damit zum größten privaten Forsteigentümer des Landes geworden.
Wie das Online-Portal fordaq.com jetzt berichtete, beläuft sich die erworbene Forstfläche auf 33.600 ha. DieWälder lägen hauptsächlich in Zentral- und Nordwestrumänien sowie zum kleineren Teil im Nordwesten des Landes. Angaben über die Kaufpreise wurden nicht veröffentlicht; Bukarester Fachleute schätzen den Gesamtpreis aber auf etwa 100 Mio. Euro bis 130 Mio. Euro, denn ein Hektar Wald in den betreffenden Landesteilen werden laut Marktdaten für 3.000 Euro bis 4.000 Euro gehandelt.
Von der Unternehmensleitung des Konzerns wird der Kauf als Entscheidung für einen "langfristigen Zugang zum Rohstoff Holz" in Rumänien begründet, auch als einWeg, um die Vermögenswerte zu diversifizieren. Rumäniens Forstwirtschaft sei eine wichtige Rohstoffquelle für die IKEA-Möbelproduktion, so der Präsident des rumänischen IKEA-Tochterunternehmens IRI Investments SRL, Frederik de Jong, gegenüber capital.ro.
Der Konzern wolle auf der Basis einer eigenen Forstwirtschaft ein Beispiel für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung geben. Gemessen an der Fläche ist die staatliche Forstverwaltung "Romsilva" Rumäniens größter Waldbesitzer. "Romsilva" verwaltet nach jüngstenAngaben 3,2 Mio. ha Staatswald sowie 1,08 Mio. ha private Forstflächen

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