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Höhere Renten und Gehälter ab November - Plan vorbereitet

Quelle: Blic Donnerstag, 06.08.2015. 13:24
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Podeli

(Fotomc.rs)
Mehr als zwei Millionen Rentner und Beschäftigte im öffentlichen Sektor können mit höheren Einkünften im Dezember rechnen, kündigt die Belgrader Tageszeitung "Blic" an. Mehr als drei Monate grübelte der Premier Serbiens Aleksandar Vučić über den Plan zur Renten- und Gehaltserhöhung und kündigte ihn in der letzten Woche an.

Alle Renten sind, diesem Plan zufolgen, um 2% zu erhöhen. Beschäftigte im Bildungs- und Gesundheitswesen, bei der Polizei- und Militärangehörige können mit einer Erhöhung zwischen 4 und 6% rechnen. Lehrer bekommen eine Erhöhung um 6%, Mediziner und Sozialarbeiter um 5% und Beschäftigte im Militär und bei der Polizei um 4%, meldet die Tageszeitung.

- Wir werden auch Renten und Gehälter niedriger als 25.000 Dinar erhöhen, obwohl sie Ende 2014 nicht verringert wurden. Es handelt sich nämlich um 60% der Rentner und 19% der Beschäftigten im öffentlichen Sektor. Das bedeutet, dass mehr als zwei Mio. Bürger mit höheren Einkünften rechnen können. Wir möchten bis März 2017 die Renten und Gehälter auf das Niveau vor der Renten- und Lohnkürzung im Dezember 2014 bringen - berichtet "Blic" unter Berufung auf eine anonyme Quelle aus der Regierung Serbiens.

Die Erhöhung wird nicht für Minister, Politiker, Beschäftigten in der Verwaltung und in öffentlichen Unternehmen geplant, weil sie durch Erhöhung der Koeffizienten und durch Variablen die erwähnte Lohnkürzung bereits kompensier haben.

Renten und Gehälter sollten am Jahrestag der Renten- und Lohnkürzung erhöht werden. Also es handelt sich um Verdienste für November, die im Dezember ausgezahlt werden.

Die Möglichkeit der Renten- und Gehaltserhöhung ist vor allem guten fiskalischen Ergebnissen bzw. den effizienten Sparmaßnahmen und erhöhten Haushaltseinnahmen (MwSt und Verbrauchssteuer) zu verdanken. Der Plan kann aber auch verändert werden, vor allem während der Verhandlungen mit dem IWF, der das Kreditarrangement mit Serbien Ende August wieder überprüfen sollte, berichtet "Blic".

- Die geplante Renten- und Gehaltserhöhung sollte der Staat 140 Mio. EUR jährlich kosten. 80 Mio. davon entfallen auf Renten und 60 auf Gehälter. Es ist gewiss, dass der IWF die Summe von 150-180 Mio. EUR akzeptiert. Der Premier will aber die Marke von 140 Mio. nicht übertreffen, um Effekte der Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung nicht zu gefährden - behauptet die gleiche Quelle in der Regierung Serbiens.

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