Vučić kündigt große Investitionen in Südserbien - Grüne Zone in Leskovac bereit für Investoren, weitere 3.800 Arbeitsplätze in Vladičin Han und Vranje
Donnerstag, 06.08.2015.
17:34
(Leskovac)
Die Regierung Serbiens will sich maximal darum bemühen, Unterschiede in der Entwicklung und Lebensqualität zwischen dem Norden und Süden auf das Minimum zu reduzieren, erklärte der Premier Serbiens Aleksandar Vučić in Leskovac. Die Grüne Zone in dieser Stadt stelle, laut seinen Worten, eine neue Chance für Investitionen dar. Er kündigte zugleich große Investitionen und besondere Subventionen und Fördermaßnahme für Südserbien in der folgenden Zeit an.
In der nächsten Zeit will er hier Investoren vor allem aus dem Lebensmittelsektor bringen, sagte er und fügte hinzu, dass man mit Yura über die Eröffnung eines Werks in Leskovac verhandelt.
Bei der Besichtigung der Grünen Zone in Leskovac wies der Premier Serbiens auf erhöhte Haushaltsausgaben für Südserbien im Vergleich zu anderen Teilen des Landes hin.
- Wir möchten Südserbien wirtschaftlich stärken - sagte der Premier und kündigte neue Arbeitsplätze in Vladičin Han und Vranje an.
Er erwarte die Eröffnung von zwei Fabriken in Vladičin Han, die je 400 Mitarbeiter einstellen sollte, sowie 3000 neue Arbeitsplätze in Vranje in einem neuen Werk.
- Wir wollen sehr viel in Landkreisen Pčinjski und Jablaničk, Toplički und Pirotski sowie in Südostserbien tun und haben besondere Maßnahmen und Subventionen für diesen Teil des Landes vorbereitet - so Vučić.
Auf Forderung der Stadtverwaltung von Leskovac, die Grüne Zone durch Anziehung der Investoren aus dem Lebensmittelsektor zu unterstützen, antwortete der Premier, dass es mehrere Unternehmen aus der Russischen Föderation, China, den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen Ländern gebe, die Interesse für die Lebensmittelindustrie zeige. Er werde versuchen, mindestens eines von ihnen nach Leskovac zu bringen.
Vučić gab bekannt, er hätte nie dem Projekt der Grünen Zone 2011 zugestimmt, ohne zunächst einen Investor zu finden, der sofort hier investieren würde. Das Kind kam trotzdem zur Welt und wir müssen uns jetzt um es kümmern, sagte er scherzlich hinzu.
Er sagte auch, er habe Recht gehabt, wenn er das positive Wachstum der serbischen Wirtschaft in diesem Jahr um 0,5 bis ein Prozent angekündigt habe, trotz der negativen Prognosen des IWF.
Die Grüne Zone sei ein wichtiges Projekt für Leskovac, aber die neue Stadtverwaltung habe einige Probleme geerbt. Sie seien inzwischen zum größten Teil gelöst worden, erklärte der Geschäftsführer der Agentur für lokale Entwicklung Bojan Tojaga.
- Statt Maisfelder wollen wir hier Produktionsstätte für die Verarbeitung von Obst und Gemüse sehen - hob Tojaga hervor.
Der Bau der Grünen Zone begann 2011 mit Hilfe der Europäischen Union, auf einer Fläche von 100 ha. Die Zone ist für die landwirtschaftliche Produktion und die Lebensmittelindustrie vorgesehen. In dieses Projekt wurden bisher 1,6 Mio. EUR investiert.
Der westliche Teil nimmt eine Fläche von 42 Hektar ein und ist vollständig ausgestattet. Dieser Teil ist für Verarbeitungsanlagen vorgesehen. Der östliche teil (56 ha) ist noch immer nicht kommunal ausgestattet und ist für die Bildung eines Distributionszentrums und Börse für landwirtschaftliche Produkte vorgesehen. Alle Grundstücke in der Zone gehören der Stadt Leskovac und können Investoren auf eine Laufzeit von 99 Jahren kostenfrei zur Verfügung gesteltl werden.
Vlada Republike Srbije
Agencija za lokalni ekonomski razvoj, Leskovac
Međunarodni monetarni fond-MMF Beograd
Yura Corporation d.o.o. Rača
Grad Leskovac

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