Massendiebstahl von Getreide auf Wasserstreßen in Serbien
Auf Wasserstraßen in Serbien kann man auf echte Piraten stoßen, behauptet der Geschäftsführer des Verbandes "Žita Srbije" Vukosav Saković. Man habe auf der Donau Massendiebstahl von Getreide - meistens Korn - registriert, sagt er.
Mehr als 80% der Waren werden per Schiff ausgeführt, erinnert Saković in einem Interview für die Presseagentur "Tanjug".
Er warnt, so etwas ruiniere nicht nur den Ruf einheimischer Exportunternehmen, sondern der ganzen Republik Serbien, und Serbien ist bekannter Exporteur von landwirtschaftlichen Erzeugnissen.,
- Wir hören von ausländischen Unternehmen, die an uns regelmässig wenden, dass wir allmählich zum Europas schwarzen Fleck in der Binneschifffahrt werden. Wir müssen so etwas verhindern, um unseren Ruf zu schützen - so Saković.
Der übliche Unterschied bei der Beförderung von Getreide liegt bei max. 0,5%´bzw. zwischen 0,2 und 0,3% im Durchschnitt, erinnert er.
- Bei uns wurden Unterschiede über 1% entdeckt - unterstreicht Saković und sagt, dass so etwas vielleicht "nicht so schrecklich klingelt", aber bei Lieferungen von 2,5 Mio. t Getreide enorm sind.
Mit dem Problem muss sich vor allem das Innenministerium seriös beschäftigen, und dieses Phänoment im Keimersticken, sagt Saković.
Žita Srbije Beograd

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