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FREDHEIM: Serbien sollte sein Image weltweit verbessern

Quelle: Tanjug Montag, 15.06.2015. 02:54
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Podeli

(Ove Fredheim)
Ausländische Unternehmen, die in den serbischen Markt einsteigen oder hier investieren, seien, fast ausnahmslos, positiv überrascht, weil der wahre Zustand in Serbien viel besser als sein Imagein entwickelten Ländern sei, behauptet der Vorsitzende des Rats ausländischer Investoren in Serbien Ove Fredheim.

- Wir müssen die Kommunikation mit der Außenwelt verbessern, weil die Realität viel besser als die Vorstellung von Serbien ist - sagte Ove Fredheim in einem Interview für "Tanjug".
Serbien benötige, laut seinen Worten, Werbeaktivitäten, die auf positive Reformschritte hinweisen würden.

Serbien benötige, seiner Meinung nach, Werbeaktivitäten, die auf die durchgeführten positiven Reformschritte hinweisen würden.
Der Rat ausländischer Investoren glaube, eine wichtige Rolle darin zu spielen und versuche deshalb, Institutionen und Unternehmen, die sich an der Situation in Serbien interessieren, den realen Zustand zu präsentieren, sagte Fredheim.
- Es ist wichtig, dass wir dabei objektiv und analytisch handeln. Wir versuchen immer, die Realität nicht zu verschönern, aber zugleich auch, nicht zu streng zu sein - sagte Fredheim.
Ein gutes Beispiel für die positiven Entwicklungen in Serbien sei der schwedische Möbelriese IKEA, der seit Jahren den serbischen Markt erschließen will, und schließlich die Baugenehmigung erhalten habe.

- Sie haben den Bauantrag in dieser Woche abgegeben, und die Genehmigung bereits erhalten. Das bedeutet, dass man manche Teile des Systems bereits vereinfacht und die Verfahren beschleunigt hat. Es hat schlechte Entscheidungen gegeben, aber wir sollten uns derzeit auf die Zukunft fokusieren und neue Chancen nutzen - sagte der erste Man des Rats ausländischer Investoren.
Wenn es um die Vorteile Serbiens geht, erwähnte er seine günstige geographische Lage, im Zentrum Südosteuropas. Eine offene, positive Einstellung der Bevölkerung zur internationalen Gemenschaft und ein hoher Bildugnsstand der Jugendliche seien, seiner Meinung nahc, sehr gut.
Es gebe aber noch viel zu tun und Projekte umzusetzen. Alles das wird allmählich durchgeführt, parallel zum Beitrittprozess.
Wir müssen noch immer die Bürokratie bekämpfen, und andere Reformen fortsetzen.
- Die aufgeblähte Bürokraie und Vorschriften ersticken kleine Unternehmen in Serbien, und die Inspektionsbehörden funktionieren noch immer nicht richtig - sagte Fredheim und fügte hinzu, dass große Unternehmen solche Hindernisse leichter überwinden.
Es ist die richtige Zeit für Unternehmen, die in den serbischen Markt einsteigen und hier länger bleien möchten.
- Es ist richtig, dass es noch immer Herausforderungen gibt, aber Investoren können jetzt richtig mit weiteren positiven Reformschritten in diesem Land rechnen - so Fredheim.
Große Fortschritte wurden in der Harmonisierung der Vorschrifen und Regeln an die EU-Gesetze, sagte er und unterstrich, dass Serbien für die Eröffnung dieses Kapitals in den Verhandlungen mit der EU schon in diesem Jahr bereit sei.
- Die Anpassung an die EU-Vorschriften gehört zum Dialog in der politischen Sphäre Serbiens und wir sind der Meinung, dass die EU die ersten Kapitel eröffnen sollte - so Fredheim.
Solche Agenda würde sich sehr poistiv auf die Vorhersagbarkeit und Transparenz auswirken, und das ist von größter Bedeutung für Investoren.
Dei Verhandlungen würden die notwendigen Reformen für Serbien beschleunigen, unabhängig vom EU-Betritt, glaubt er.
Er wies außerdem auf die Bedeutung der Privatisierung hin, weil "der Staatshaushalt Unternehmen nicht mehr künstlich am Leben halten kann. Wenn ihre Tätigkeit keinen realen Grund hat und wenn es keine Nachfrage nach ihren Dienstleistungen oder Erzeugnissen gibt".
- Man muss jetzt diese bittere Pille schlucken und die Situation klären. Einige Unternehmen werden sicher pleite gehen, aber ihre Mitarbeiter können vielleicht irgendwo anders beschäftigt werden - unterstrich Fredheim.
Die staatliche Beteiligung an diesen Unternehmen sei seiner Meinung nach sehr groß, was die Privatisierung unausweichlich macht, sagte er am Ende.
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