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"Ivan Milutinović" baut Wasserkraftwerk in der Slowakei

Quelle: RTS Montag, 15.06.2015. 03:08
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Illustration (FotoSuzana Obradović)Illustration

Das Wasserbauunternehmen "Ivan Milutinović" wurde vor kurzem von der slowakischen Firm "Profinex" mit den Bauarbeiten am Wasserkraftwerk "Gapčikovo" beauftragt. Nach einer 25-jährigen Pause kehrt das serbische Unternehmen zum internationalen Markt zurück. PIM fordert den Staat nur, ihm bei der Suche nach einem strategischen Partner und der Privatisierung zu helfen.

- Wir arbeiten derzeit an der Reinigung vor dem Wasserkraftwerk und haben inzwischen das gesperrte Schiffshebewerk gereinigt. Alles verläuft nach dem Plan, wir entfernen täglich etwa tausend Kubikmeter Schlamm - erzählt der Geodäsie-Ingenieur Stevan Jevtić.

Mitarbeiter sind zufrieden mit den Bedingungen, und wir sind froh, die serbische Flagge erneut auf der Talsperre "Gapčikovo" erneut die serbische Flagge zu sehen, behauptet die Geschäftsleitung von PIM. Das Unternehmen habe, glücklicherweise, seinen guten Rum nicht verloren und ihm ist gelungen, das Personal, die Schiffen udn Maschinen zu bewahren. Investoren seien zufrieden mit dem Ablauf der Arbeiten.

- Als sich nach der Ausschreibung kein heimisches Unternehmen angemeldet hat, war uns klar, dass wir über kein Wasserbauunternehmen mit entsprechenden Kapazitäten und der Geschwindigkeit für die Entfernung von Schlamm verfügen. Wir haben dann für das Unternehmen PIM in Serbien gehört, der diese Talspere vor 25 Jahren gebaut hat. PIM hat sich bisher als eine gute Lösung erwiesen. Wir erwarten die Erweiterung der Zusammenarbeit - sagt Denisa Hubačkova aus der slowakischen Unternehmen "Profinex holding".

PIM will jetzt sein Anlagevermögen bewahren. Die Aufteilung des Unternehmens in Einheiten durch Privatisierung wäre keine gute Lösung, behauptet die Geschäftsleitung.

- Wir realisieren derzeit die erste Phase. Wenn alles, wie geplant verläuft, erwarten wir die Unterzeichnung eines Vertrags im Wert von 35 Mio. EUR mit dem Unternehmen "Profinex" für die folgenden vier Jahre - sagt Miodrag Milojević, Generaldirektor von PIM.

Als einziges auf den Wasserbau und die Binnenschifffahrt spezialisiertes Unternehmen verfügt PIM nicht nur über verschiedene, einzigartige Wasserfahrzeuge, sondern auch über einen hochwetigen Steinbruch, mit Vorkommen für weitere 40 Jahre.

Obwohl in einer schwierigen Geschäftslage und vor dem Konkurs zahlte das Unternehmen "Ivan Milutinović" alle Sozialbeiträge für 35 Mitarbeier, die in der Slowakei engagiert sind. Sie erhielten Visa für zwei Jahre, genug für die gründliche Reinigung der Donau bei der Talsperre "Gapcikovo".

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