Baubeginn für ersten intermodalen Terminal in Batajnica 2016
Dienstag, 09.06.2015.
16:51
Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Verkehrsministerin Zorana Mihajlović und der Bürgermeister von Belgrad Siniša Mali unterzeichneten heute ein Protkoll über Zusammenarbeit beim Bau des ersten intermodalen Terminals mit einem Logistikzentrum in Batajnica (Belgrad) und kündigten den Baubeginn für das nächste Jahr an. Der Terminal sollte innerhalb von zwei Jahren vollendet werden.
Das Logistikzentrum sollte sich auf einer Fläche von 63 ha, und der intermodale Containerterminal auf 13 ha erstrecken.
Der intermodale Terminal sollte zwischen dem Autobahnkreuz "Batajnicka petlja" (Verkehrskorridor 10) und der Bahnstation in Batajnica gebaut werden. Dank einer Invesitition im Wert von 20 Mio. EUR werden wir den ersten intermodalen Terminal nicht nur in Serbien, sondern im Westbalkan haben, erklärte die Bau-, Verkehrs- und Infrastrukturministerin Zorana Mihajlović.
- In 20 europäischen Ländern gibt es insgesamt 350 Terminals. Es gibt keinen Grund dafür, dass Serbien auf ein infrastrukturelles Objekt dieser Art verzichtet, weil wir dadruch die Logistikkosten nur senken können. Und sie beteiligen sich derzeit mit fast 25% an Gesamtkosten - unterstrich Mihajlović und fügte hinzu, ihr Ziel sei die Stärkung der Wettbewerbsfäigkeit in diesem Sektor und der ganzen Wirtschaft.
Das Projekt sollte mit Hilfe des Instruments der Heranführungshilfe (IPA) der EU für 2016/2017 finanziert werden.
Der Vorentwurf sei noch 2008 erstellt worden, aber man habe seitdem nichts an seiner Realisierung getan, sagte sie und fügte hinzu, dass die ersten Vergabeverfahren nach der Erstellung des Hauptprojekts zu erwarten seien. Man werde dabei die Norm Yellow FIDIC anwenden. Der erste intermodale Terminal sollten eine Kapazität von 80.000 Container haben. Durch seine Errichtung kann man Logistikkosten auf 10-12% der Gesamtkosten senken, so Mihajlović.
- Der Terminal sollte zwei Jahre gebaut werden - so Mihajlović.
Die Stadtverwaltung werde bis Ende des Monats einen detailierten Regulierungsplan für diesen Stadtteil beschließen und bis Ende September die notwendige Enteignung durchführen, um den Baubeginn Anfang des nächsten Jahres zu ermöglichen. Man will Belgrad zu einer echten Metropole entwickeln, sagte er.- Das ist eine gute Nachricht und Botschaft für Investoren. Wir möchten ihre Probleme lösen und zu ihrer Wettbewerbsfähigkeit am Markt eitragen. Ich hoffe, dass wir dadurch noch mehr Unternehmer zu Investitionen in unserem Land ermutigen werden - so Mali.

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