Handelsgericht in Niš akzeptiert Sanierungsplan für "Tigar"
Montag, 08.06.2015.
02:33
Im Einklang mit der Entscheidung des Handelsgerichts in Niš trat ein im Voraus vorbereiteter Sanierungsplan für die "Tigar AG" in Kraft. Vertreter von "Tigar" erinnern daran, dass die Hauptversammlung vor mehr als einem Jahr die Entscheidung über die Implementierung eines im Voraus vorbereiteten Programms zur Reorganisation als Lösung für die angehäuften Schulden aus der vergangenen Zeit beschlossen habe, natürlich mit Zustimmung der wichtigsten Gläubigern.
Die Bewilligung des Sanierungsplan sei die formale Bestätigung dafür, dass "Tigar" einen guten Ausweg gewähl habe, unterstreicht der Generaldirektor des Unternehmens Nebojša Đenadić.
- Wir haben bereits mit der Umsetzung eines Segments des Programms begonnen. Es betrifft die geschäftliche Konsolidierung. Schon zwei Jahre sind mehr als 70% unserer Produktionskapazitäten ausgelastet. Wir arbeiten an der Rationalisierung des Geschäfts in allen Segmenten und "Tigar" ist wieder ein effizientes und nachhaltiges System. Meine Mitarbeiter und alle Beschäftigten in "Tigar" haben sich in der vergangenen Zeit darum bemüht. Wir brauchten viel Verständnis und ich muss gestehen, dass man für uns Verständnis hatte, vor allem unser größster Gläubiger, der Staat, der zugleich, der größte Aktionär ist. Ich bin überzeugt davon, dass so etwas ohne unsere fleißigen Mitarbeiter nicht möglich wäre. Uns ist klar, dass es nur um eine Chance geht, aber um die Chance, um welche wir gekämpft haben. Uns stehen noch viele Herausforderungen und schwere Entscheidungen bevor. Vor allem die Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Sanierungsplan für "Tigar" AG genauso wie im Falle von "Tigar Obuća". Es handelt sich nicht um eine leichte Aufgabe, aber der Zeitraum 2+5 Jahre und viel günstigere Zinsen im Vergleich zum bestehenden Zustand stellen eine gute Grundlage für unser Unternehmen - so Đenadić.
"Tigar" AG hat seine Verluste 2014 um 44% im Verlgeich zu 2013 verringert. Dem Unternehmen ist auch gelungen, die Produktion ohne zusätzliche Verschuldung fortzusetzen. In der Sparte der Gummischuhe wurde eine Erhöhung um fünf Prozent 2014 verzeichnet. Der Absatz auf dem heimischen Markt ist dabei um 15% gestiegen, heißt es in der Mitteilung von "Tigar" AG.

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