SERTIĆ: Erfolglose Direktoren sind möglichst schnell zu kündigen
(Željko Sertić)
Der Wirtschaftsminister Serbiens Željko Sertić gab bekannt, dass alle Direktoren und Vertreter des Kapitals, welche die Restrukturierung der Unternehmen für die persönliche Bereicherung genutzt oder ihre Lage auf eine andere Weise missbraucht haben, dringend zu kündigen sind.
Nach dem Treffen mit der IWF-Mission und den Verzicht auf den Vorschlag des Ministeriums, die Frist für 25 restrukturierte Unternehmen zu verlängern und sie in den folgenden zwei Jahren vor der Zwangsvollstreckung zu schützen, erklärte Sertić, dass es es keine Meinungsverschiedenheiten mit dem Ministerpräsidenten Aleksandar Vučić gebe. Alle sind Direktoren und Vertreter des Kapitals böse, die die Zeit der Restrukturierung missbraucht hätten.
- Wir sind alle wütend und unzufrieden mit den bisherigen Ergebnissen der Privatisierung, mit dem Verhalten der Geschäftsleitungen dieser Unternehmen und der zuständigen Agenturen - erklärte der Wirtschaftsminister.
Auf der Liste sind Namen von 10 Direktoren und 27 Vertreter des Kapitals, aber man will diese Aktion fortsetzen, so der Minister.
Er sei nicht überrascht davon, dass der Premier Aleksandar Vučić beim Treffen mit der IWF-Mission am Mittwoch die vom Ministerium vorgeschlagene Fristverlängerung für 25 Firmen zurückgewiesen hat, sagte er. Sie werden nur bis 31. Mai dieses Jahres vor der Zwangsvollstreckung geschützt sein.
Sertić erinnerte daran, dass die Änderungen in der Agentur für Privatisierung begonnen haben.
- Wir haben dort den Direktor gewechselt, Mitarbeiter neu organisiert und Gehälter zum größten Teil verringert. Wir werden sowohl Dirkeotren als auch Vertreter des Kapitals kündigen - erzählt der Minister.
Er erinnerte deran, dass 526 Unternehmen derzeit auf die Privatisierung wartet, und bis 1. Juli sollte das Schicksal von 338 bekannt sein.
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Međunarodni monetarni fond-MMF Beograd
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Agencija za privatizaciju Republike Srbije Beograd prestala sa radom 29.01.2016.

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