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Projekt des intermodalen Terminals wiederbelebt - 15,5 Mio. EUR für einen Logistik-Komplex in Batajnica

Quelle: eKapija Dienstag, 28.04.2015. 16:49
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Obwohl der Bau eines intermodalen Terminals in der Belgrader Siedlung Batajnica noch 2012 pompös angekündigt wurde, sind wir 2015 noch immer am Anfang. Schließlich wurde der erste Schritt gemacht. Stadtplanungsunterlagen sind ausgearbeitet, und die Öffentlichkeit kann sich mit dem Entwurf des detailierten Raumplans für den intermodalen Terminal und Logistikzentrum "Batajnica" am 18. Mai bekannt machen.

Der Komplex des intermodalen Terminals und Logistizentrums sollte sich auf einer Fläche von 82,5 Hektar erstrecken, auf einem Gelände zwischen dem Bahnstation Batajnica und der Atuobahn E75.

Der intermodale Terminal "Batajnica" wiird aus einigen Bestandteilen bestehen. Am wichtigsten ist der Teil mit zwei Umschlaggleisen für Container und einem zusätzlichen Gleis für Lokomotiven; Fahrstreifen für Lkws (Transit-, Umschlag-, Reserve-Fahrstreifen und Notausgang); Container-Lager (drei Linien für die vorläufige Lagerung von Containern). Im intermodalen Terminal "Batajnica" sollten auch ein Zolllager, eine Wartungsanlage sowie ein Gebäude für Kontrollbehörden und die Zollverwaltung gebaut werden

Der Bau des intermodalen Terminals in Batajnica sollte ca. 15,5 Mio. EUR kosten, erfährt das Portal "eKapija" im Ministerium für Verkehrswesen. Rund 4 Mio. EUR benötigt man für die Enteignung der Parzellen auf dem gewählten Standort. Die Investition schließt die Entwicklung einer Logistikzone in der Nähe des intermodalen Terminals ein.

Der Bau sollte bis zu 85% durch EU-Instrument für Heranführungshilfe (IPA 2015) finanziert werden, erwartet das Ministerium. Die Republik Serbien sollte mindestens 15% der Mittel selbst verschaffen.

Wenn der Bau des intermodalen Terminals durch IPA 2015 finanziert wird (operativ 2016) können die Aufträge ausgeschrieben und die Auftragnehmer gewählt werden, zunächt für das Hauptprojekt. Der Baubeginn könnten in solchem Falle in der zweiten Hälfte 2016 erwartet werden. Der Bau sollte innerhalb von 18 Monaten vollendet werden.

Für neuen Komplex ein neues Unternehmen

- Der intermodale Terminal sollte von einer neuen, von der Regierung Serbiens, dem Bau-, Verkehrs- und Infrastrukturministerium und der Stadt Belgrad gegründeten juristischen Person genutzt und verwaltet werden. Diese juristische Person würde unmittelbar vor dem Baubeginn für den intermodalen Terminal gegründet werden. Die Direktion für Bauland und Bebauungsangelegenhetien der Stadt Belgrad sollte inzwischen für die Umsetzung des Projekts verantwortlich sein. Wir möchten in Kosten in dieser Phase des Projekts auf das Minimum reduzieren - behauptet das Ministerium.

Der intermodale Terminal sollte, also, von einer neuen juristischen Person verwaltet werden. Die Stadt Belgrad würde anderen juristischen Personen Parzellen im Rahmen der Logistikzone vermieten, im Einklang mit den Bedürfnissen und Möglichkeiten.

- Das Logistikzentrum ist Standort für die geographische Gruppierung wirtschaftlicher Aktivitäten und unabhängiger Unternehmen. Grundstücke würden Transport-, Speditions und ähnlichen Unternehmen (spezialisiert auf die Lagerung, Wartung, Verpackung, Distribution von Waren usw) vermietet werden.

Es gab Ankündigungen früher, dass das Zentrum eine Fläche von 180 ha einnehmen sollte, aber der Entwurf sieht eine Fläche von 82 ha vor.

- In der Nähe des intermodalen Terminals wollen wir eine Logistikzone auf einer Fläche von 82,5 ha entwickeln (Intermodaler Terminal erstreckt sich auf 13 ha), welche die Stadt Belgrad künftigen Nutzern des intermodalen Terminals vermieten würde. Die Fläche von 82,5 ha ist im Entwurf des Raumplans defiiert. Wir sind der Meinung dess sie für die erste Phase ausreicht - sagt man im Ministerium.

Projektdetails

Der künftige intermodale Terminal sollte direkt mit dem Verkehrskorridor 10 - mit der Umgehungsstraße um Belgrad bzw. mit der Bahnstation in Batajnica verbunden werden, und durch eine Servicestraße auch mit dem Autobahnkreuz Batajnica. Der intermodale Terminal und alle Zufahrtstraßen sollten eine Fläche von 13 ha einnehmen.

Der Vorentwurf sieht 3 Gleise von je 650 m, 4 Fahrstreifen für Lkws, Containerlager, Parkplatz für Lkws und Pkws, Direktionsgebäude für den Terminal, Gebäude für die Zollverwaltung vor. Er sollte auch mit folgenden mobilen Mitteln versehen werden: 1 Diesellokomotive, 1 mobilen Kran (Greifstapler) und die Ausstattung für die technische Überprüfung von Bremsen.

Der Vorentwurf sieht den Bau eines 600 m langen Zufahrtgleises sowie einer 700 m langen Zufahrtstraße vor.

Marija Kambić

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