Staat zählt eine Hälfte ihrer Investition zurück - Neue Verordnung über Subventionen für Investoren
Nach fast einem Jahr ist der Staat erneut bereit, Investitionen durch Zuschüsse in Höhe bis zu 7.000 EUR für jede Neueinstellung zu unterstützen. Die Regierung hat eine Verordnung darüber beschlossen.
Das vom ehemaligen Minister Mlađan Dinkić eingeführte und von der Öffentlichkeit und Oppositon stark bestrittene Förderprogramm für Investoren wird wieder aktuell.
Die Regierung wurde nicht von den enttäuschenden Ergebnissen im Jahre 2013 entmutigt. Sie zeigen, nämlich, dass vier von zehn subventionierten Unternehmen Verluste verbucht haben.
Die Subventionen sind für Produktionsunternehmen und Dienstleister vorgesehen, deren Produkte und Dienstleistungen für strategische Projekte notwendig oder auf dem inernationalen Markt gehandelt werden.
Was diese Verordnung von den früheren unterscheidet, ist die Möglichkeit, dass Investoren die Art der Subvention selbst wählen. Sie können sich für Zuschüsse für jeden Neueinstellung oder nach dem Wert der Investition entscheiden.Der Staat hat früher bis zu 10.000 EUR für jede Neueinstellung gezahlt. Der Betrag ist jetzt auf max. 7.000 EUR limitiert und das ausschließlich für Investitionen in den unentwickelten und wirtschaftliche ruinierten Gegenden für Investitionen im Wert von mindestens 250.000 EUR. Unternehmer, welche die Produktion in der Umgebung von großen Zentren wie Belgrad, Novi Sad und Niš aufnehmen, können mit max. 3000 Euro pro Mitarbeiter rechnen.
Für Investitioen in Ljug und Ivanjica, die zu unentwickelten Gebieten zählen, kann man max. 6.000 EUR pro Neueinstellung erhalten. Je entwickelter die Gegend ist, desto höher ist der Mindestwert der Investition und desto geringer sind Zuschüsse für die Neueinstellunge.
Die zweite Möglichkeit ist die finanzielle Unterstützung des Staates im Einklang mit dem Wert der Investition. Investoren, die mehr als 200 Mitarbeiter beschäftigen, können mit zusätzlichen Zuschüssen rechnen.
Jemand, der z.B. die Produktion im Wert von 50 Mio. EUR startet, kann 25 Mio. EUR vom Staat erhalten, aber wenn er mehr als 200 Mitarbeiter einstellt, kann dieses Summe um 10% seiner zweijähriger Kosten für Bruttolöhne erhöht werden.
Unternehmer mit mehr als 500 Mitarbeitern können mit um 15% höheren Zuschüssen, und jene mit mehr als 1000 Beschäftigten mit um 20% höheren Zuschüssen für die Lohnkosten rechnen.
Voraussetzung - Löhne um 20% über dem Mindestlohn
Im Vergleich zu früheren Verordnungen wurden die Kriterien für die Bewilligung der Zuschüsse sowie die Kontrolle verschärft. Unternehmen, die die beschriebene staatliche Injektion erhalten wollen, müssen Löhne um 20% über dem Mindeslohn garantieren. Infrage kommen nur Unternehmen, die in der Branche mindestens drei Jahre tätig sind sowie jene, die während der Umsetzung des Prjekts die Anzahl der Mitarbeiter erhöhen. Die Kontrolle sollte das Wirtschaftsministerium durchführen. Auf die Frage von "Blic", ob man bisherige Effekte des Subventiosnprogramm analysiert hat, blieb bis zum Abschluss dieser Ausgabe unbeantwortet.

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