NavMenu

Google Armband soll Krebszellen aufspüren

Quelle: Tanjug Mittwoch, 25.03.2015. 15:49
Kommentare
Podeli

Krebs und andere Erkrankungen erkennen, lange bevor Symptome auftreten: Das ist das ehrgeizige Ziel des Internetriesen Google. Die Idee, an der die Forschungsabteilung Google X des Unternehmens arbeitet: Spezielle Nanopartikel fahnden, als Pille eingenommen, im Körper nach Krankheiten. Ein Armband soll dann die Ergebnisse anzeigen. Aktuell entwickelt Google X künstliche Haut, um das Gerät damit zu testen.

Google will mithilfe der Nanotechnologie die Früherkennung von Krankheiten wie Krebs revolutionieren. Das kündigte Andrew Conrad an, Chef der Abteilung Biowissenschaften bei Google X, der Forschungseinheit des Internetriesen. Den Weg dazu ebne eine Pille mit Nanopartikeln, die sich durch die Blutbahnen bewegen und nach bösartigen Zellen oder anderen Hinweisen auf Krankheiten fahnden soll, berichtete Molekularbiologe Conrad auf der jüngsten WSJD Life, einer internationalen Technologie-Konferenz des Wallstreet Journals. Ein tragbarer Sensor in Form eines Armbands könnte die dadurch gewonnenen Informationen auswerten und anzeigen.

Antikörpern ausgerüsteten Nanopartikeln, durch die sich die winzigen Teilchen an Proteine oder DNA-Bruchstücke von Krebszellen heften. Wie daraus frühe Hinweise auf Krebs gewonnen werden können, beschreibt Conrad so: Da die Nanopartikel magnetisch wirken, könne man sie zu einem bestimmten Ort zurück rufen.

Die Teilchen, die sich an Krebszellen geheftet haben, würden sich dann anders im Magnetfeld bewegen als solche, die ungebunden sind. Eine Software, so die Theorie, könnte dann die Bewegung der Nanopartikel analysieren und Rückschlüsse auf einen vorhandenen Tumor liefern.

Aber nicht nur Krebs soll die neue Technologie in wenigen Jahren aufspüren können. Die Nanopartikel könnten auch so ausgerüstet werden, dass sie beispielsweise Hinweise auf sich lösende Plaques liefern. Das sind Ablagerungen an der Innenwand der Gefäße, die typisch für Arteriosklerose sind. Wenn Plaques sich lösen, können die Blutgefäße verstopfen und so beispielsweise einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen.

Kommentare
Ihr Kommentar
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.