Erst Abfall entsorgen, dann Investoren bringen - Durch Abfallmanagement bis 120 Mio. EUR jährlich einsparen
Quelle: eKapija
Dienstag, 24.03.2015.
14:13
Dienstag, 24.03.2015.
14:13
(Stana Božović)
Das Industrieabfall-Management würde Serbien fast 120 EUR jährlich ersparen, sagte man an der Konferenz "Umwelt: Herausforderung und Entwicklungschance für Serbien", die vom Ministerium für Landwirtschaft und Umweltschutz und dem Regionalen Umweltschutzzentrum Mittel- und Osteuropa (REC) veranstaltet wurde. Das bedeutet auch, dass die Frage der Abfallentsorgung und des Umweltschutzes vor der Ankunft seriöser Investoren zu lösen ist, teilte das Ministerium mit.
Ein gutes Beispiel für den verantwortungsvollen Umgang des Staates mit diesem Thema ist die Entsorgung von 750 t gefährlichen Abfällen in Barič bei Obrenovac, damit der chinesische Investor eine neuen Fabrik eröffnen und 2.500 Arbeiter beschäftigen kann.
- In Serbien werden nur 5% Abwasser aufbereitett. Wir haben ein wagemutiges Ziel vor us, die Behandlung und Reinigung von 100% Abwasser, bevor es wieder in den Wasserkreislauf zurückgeführt wird - erklärte die Staatssekretärin Stana Božović.
In Serbien gibt es nur einige Regionalsysteme für Abfallmanagement - in Užice, Jagodina, Pirot, Kikinda und Subotica. In anderen Städten und Kommunen werden Abfälle auf unhygienischer Weise verwaltet, unterstrich sie.
Die Implementierung der notwendigen Umweltschutznormen sollte Serbien 10 Mrd. EUR kosten. 4-5 Mrd. EUR davon sind für große infrastrukturelle Projekte im Bereich des Abfall- und Abwassermanagements benötigt. Das bedeutet, dass die Regierung Serbiens im Durchschnitt 250 Mio. EUR jährlich in Umweltschutzprojekte investieren sollte.
Die Republik Serbien kann mit max. 30% Spenden aus Strukturfonds der Europäischen Unin rechnen, fügte Božović hinzu, oder präziser gesagt mit 1,2-1,5 mrd. EUR für die Finanzierung der genannten Projekte. Der Rest muss aus dem Haushalt bzw. durch Umweltgebühren, langfristige Kredite und öffentlich-private Partnerschaften gesichert werden.
Die Gründung eines Grünen Fonds ist deshalb unausweichlich, unterstrich die Staatssekretärin Božović am Ende.
Das Industrieabfall-Management würde Serbien fast 120 EUR jährlich ersparen, sagte man an der Konferenz "Umwelt: Herausforderung und Entwicklungschance für Serbien", die vom Ministerium für Landwirtschaft und Umweltschutz und dem Regionalen Umweltschutzzentrum Mittel- und Osteuropa (REC) veranstaltet wurde. Das bedeutet auch, dass die Frage der Abfallentsorgung und des Umweltschutzes vor der Ankunft seriöser Investoren zu lösen ist, teilte das Ministerium mit.
Ein gutes Beispiel für den verantwortungsvollen Umgang des Staates mit diesem Thema ist die Entsorgung von 750 t gefährlichen Abfällen in Barič bei Obrenovac, damit der chinesische Investor eine neuen Fabrik eröffnen und 2.500 Arbeiter beschäftigen kann.
- In Serbien werden nur 5% Abwasser aufbereitett. Wir haben ein wagemutiges Ziel vor us, die Behandlung und Reinigung von 100% Abwasser, bevor es wieder in den Wasserkreislauf zurückgeführt wird - erklärte die Staatssekretärin Stana Božović.
In Serbien gibt es nur einige Regionalsysteme für Abfallmanagement - in Užice, Jagodina, Pirot, Kikinda und Subotica. In anderen Städten und Kommunen werden Abfälle auf unhygienischer Weise verwaltet, unterstrich sie.
Die Implementierung der notwendigen Umweltschutznormen sollte Serbien 10 Mrd. EUR kosten. 4-5 Mrd. EUR davon sind für große infrastrukturelle Projekte im Bereich des Abfall- und Abwassermanagements benötigt. Das bedeutet, dass die Regierung Serbiens im Durchschnitt 250 Mio. EUR jährlich in Umweltschutzprojekte investieren sollte.
Die Republik Serbien kann mit max. 30% Spenden aus Strukturfonds der Europäischen Unin rechnen, fügte Božović hinzu, oder präziser gesagt mit 1,2-1,5 mrd. EUR für die Finanzierung der genannten Projekte. Der Rest muss aus dem Haushalt bzw. durch Umweltgebühren, langfristige Kredite und öffentlich-private Partnerschaften gesichert werden.
Die Gründung eines Grünen Fonds ist deshalb unausweichlich, unterstrich die Staatssekretärin Božović am Ende.
Unternehmen
Ministarstvo poljoprivrede, šumarstva i vodoprivrede Republike Srbije
Vlada Republike Srbije
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Ministerium für Landwirtschaft und Umweltschutz
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