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EBRD und Banca Intesa unterstützen Unternehmertum von Frauen in Serbien mit 5 Mio. EUR

Quelle: eKapija Montag, 16.02.2015. 00:22
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Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und die Banca Intesa unterzeichneten einen Vertrag über die Kreditlinie im Wert von 5 Mio. EUR für die Unterstützung von Unternehmerinnen in Serbien im Rahmen des Programms "Frauen im Business" für den Westbalkan.
Die Bance Intesa ist die erste in Serbien, die em Programm beigetreten ist, heißt es in der Mitteilung der EBRD. Die Kreditlinie ist für die Förderung der von Frauen geführten Klein- und Mittelstandsunternehmen in Serbien vorgesehen.
Diese Kreditlinie der EBRD schließt die technische Hilfe für ihre Partner unter Kreditinstituten sowie die Beratung von Unternehmerinnen ein.
- Unternehmerinnen in Serbien stehen vor verschiedenen Herausforerungen, wenn es um den Zugang zur Finanzierung und Beratung für die Entwicklung ihrer Geschäfte geht. Wir sind froh, die unternehmerischen Aktivitäten der Frauen gemeinsam mit unserem langfristigen Partner Banca Intesa zu unterstützen - erklärte Henry Russell, EBRD-Direktor für Kreditinstitute im Westbalkan, der Ukraine, Moldawien und Weißrussland.

"Das Projekt orientiert sich auf zwei wichtige Ziele der EBRD in Serbien: die Förderung des Privatsektors und die Überbrückung der Kluft zwischen den Geschlechtern im Unternehmertum durch ERweiterung des Zugangs der Unternehmerinnen zu Finanzmitteln", erklärt Matteo Patrone, EBRD-Direktor für Serbien.
Als führender Kreditgeber auf dem heimischen Markt nimmt die Banca Intesa aktiv am Prozess der wirtschaftlichen Stärkung der Frauen teil, unterstrich die Vorstandsvorsitzende der Bank Draginja Đurić.
- Der Vertrag mit der EBRD bestätigt unsere Entschlossenheit, wenn es um die Verbesserung der Bedingungen für die Entwicklung der unternehmerischen Aktivitäten der Frauen und dadurch des ganzen Unternehmertums in Serbien geht, als Grundlage für das langfristige Wirtschaftswachstum - sagte sie.
Durch das Programm "Frauen im Business" will die EBRD zur Bildung von Kreditlinie für die Förderung der unternehmerischen Aktivitäten der Frauen durch lokale Banken im Westbalkan beitragen. Dazu gehören Serbien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Montenegro.
Das Programm umfasst die Finanzierung, die technische Hilfe für Partner unter Kreditinstituten, die Betreuung und langfristige Ausbildung von Unternehmerinnen, sowie den Mechanismus der Risikoteilung.
Die Regierugn Schwedens sicherte zusätzliche 32 Mio. schwedische Kronen (ca. 3,6 Mio. EUR) für die Stärkung der Kapazitäten der Institutionen, um Banken in der Region in der Entwicklung von Finanzprodukten im Einklang mit den besonderen Bedürfnissen der Unternehmerinnen zu unterstützen.
Für die Realisierung dieses Programms verfügt man über die Spenden eines anderen Gebers, Luxemburg, im Gesamtwert von 1,5 Mio. EUR. Weitere 2 Mio. EUR hat man vom Spezailfonds der EBRD-Aktionäre für den Mechanismus der Risikoteilung erhalten, heißt es in der Mitteilung der EBRD.
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