Serbien führt ein Drittel der Schokolade und Bonbonds
Die Süßwarenindustrie in Serbiens steigerte 2014 die Produktion trotz zahlreicher Schwierigkeiten im Geschäftsumfeld. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 140.852 t verschiedener Produkte (Schokolade, Schokodesserts, Waffeln, Kekse) erzeugt, um 7,4% mehr als 2013, zeigen Angagen der Wirtschaftskammer Serbien.
- 140.00 t Süßigkeiten wurden im Vorjahr verkahft, 95.000 t oder 68% auf dem heimischen Markt. Ein Drittel bzw. ca. 45.000 t wurden ausgeführt - erzählt Saška Biorčević, Beraterin im Verband für Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie der Wirtschaftskammer Serbien in einem Interview für "Novosti".
Die Nachfrage nach Süßwaren erreichte 126.000 t auf dem serbischen Markt.
Dieser Sektor verzeichnet seit Jahren einen Exportüberschuss, aber die Liberalisierung des Marktes hat auch zum erheblichen Anstieg der Importe geführt. Seit dem 1. Januar 2013 ist der Import von Süßwaren aus der EU völlig frei bzw. zollfrei. Ausgenommen sind nur Bonbons mit einem Zollsatz von 10%.
- Wir haben im Vorjahr 45.011 t Süßwaren im Wert von 143,8 Mio. USD ausgeführt. Die Exporte haben zugleich 31.151 t oder 139,1 Mio. USD erreicht - fügte Biorčević hinzu.
Die Exporte von Süßwaren sind um 6,1% im Vergleich zu 2013 gefallen, und mporte um 18,8%. Wir haben unsere Süßwaren auf unseren traditionellen Märkten in CEFTA-Ländern verkauft, 83,1% des Gesamtexports (Bosnien-Herzegowina - 35%, Mazedonien 17,6%, Montenegro 16,5%, Albanien und Moldawien unbedeutend). 50% der importierten Süßwaren stammen aus den EU-Ländern.
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