Serbie besteht darauf, dass Esmarkt länger bleibt - Fortsetzung der Verhandlungen über Stahlwerk in Smederevo am 2. Februar
Freitag, 30.01.2015.
14:41

Der serbische Premier Aleksandar Vučić kündigte gestern Abend die Fortsetzung der Verhandlungen mit Vertretern des Unternehmens Esmark über die Übernahme des Stahlwerks in Smederevo Anfang der nächsten Woche an. Er erwarte eine definitive Vereinbarung in den nächsten zehn Tagen.
- Ich glaube, dass nicht nur die Bewohner von Smederevo und 5000 Mitarbeiter, sondern ganz Serbien darauf ungeduldig warten. Das wäre ein großer Schritt weiter für uns alle. Ich bin der Meinung, dass wir einen großen Schritt weiter im Vergleich zur sehr schweren, fast aussichtslosen Geschäftslage vor einem Jahr gemacht haben - sagte Vučić für die Presse während des eintägigen Besuchs in Wien.
Der Premier erinnerte daran, dass das Stahlwerk den Staat von 10-15 Mio. USD monatlich kostet.
Wir verlagnen Garantien für Arbeitsplätze, Garantien, dass man nicht alle Rohstoffe verbrauchen wird.
Die Garantien in Höhe von einigen oder mehreren Mio. Euro würden uns beweisen, dass sie die Produktion steigern und den zweiten Hochofen in Betrieb nehmen wollen.
Die Forderung der Regierung Serbiens, dass der amerikanische Partner langfristige Garantien gibt und dadurch die Produktion im Stahlwerk für die längere Zeit sichert, verlängerte die Verhandlungen, berichtete die Belgrader Tageszeitung "Novosti". Der Vorsitzende der Esmark Group, James Bouchard, gab vor kurzem bekannt, dass sein unternehmen eine Investitionen im Wert von 400 Mio. USD in den folgenden fünf Jahren plant. Es gibt aber auch Nachrichten, dass der Geschäftsplan von "Esmark" die Zusammenarbeit mit dem Stahlwerk in Smederevo auf nur 36 Monaten "befristet" habe.
Eines der wichtigsten Themen der künftigen Partner war der Bau eines Industriegleises, das den neuen Hafen in Smederevo mit der bestehenden Strecke verbinden solte. Es handelt sich um fünf Kilometer der Strecke, die für die Beförderung von Rohstoffen für das Stahlwerk notwendig ist. Das Projekt im Wert von acht Mio. EUR ist fast ein Jahrzehnt alt. Die Strecke würde den Transport beschleunigen und die Kosten für die Beförderung von Rohstoffen und Fertigprodukten verringern.

Izdanje Srbija
Serbia Edition
Izdanje BiH
Izdanje Crna Gora