Generali hat Osteuropa-Holding GPH zur Gänze übernommen
Montag, 19.01.2015.
15:30
Der italienischer Versicherungskonzern Generali hat die für das Osteuropa-Geschäft zuständige Generali PPF Holding (GPH) zur Gänze erworben. Bisher gehörten der Generali 76 Prozent. Die restlichen 24 Prozent wurden von der PPF-Gruppe des tschechischen Unternehmers Petr Kellner um 1,235 Mrd. Euro übernommen, teilte die Generali mit.
"Das ist der letzte Schritt einer für den Konzern wichtigen Operation. Jetzt haben wir die komplette Kontrolle von GPH. Dies ermöglicht uns, unsere Wettbewerbsfähigkeit in der Region zu stärken", kommentierte Generalis CEO Mario Greco. "Osteuropa ist für uns ein Schlüsselmarkt mit klaren Wachstumsperspektiven, auf dem Generali führend ist", kommentierte Greco.
Anfang 2013 war die komplette Übernahme der GPH vereinbart worden. Im März 2013 hatten die Italiener in einer ersten Tranche 25 Prozent an der GPH um 1,286 Mrd. Euro übernommen. Osteuropa ist für Generali der viertgrößte Markt mit über elf Millionen Kunden.
Bis 2007 war das Osteuropa-Geschäft bei der Generali Vienna angesiedelt. Dann wanderten die Osttöchter der Generali-Gruppe in ein Joint-Venture mit der Finanzgruppe PPF, an dem die Generali die Mehrheit von 51 Prozent gehalten hat.

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