SERTIĆ: 188 Unternehmen gehen in Konkurs
Sonntag, 04.01.2015.
11:00
(Željko Sertić)
188 von 512 zu privatisierenden Unternehmen sollten in Konkurs gehen, gab der serbische Wirtschaftsminister Željko Sertić bekannt. Für 90 von ihnen wurde der Verkauf gestoppt, heißt es auf der Webseite der Regierung Serbiens.
Das sei in einem Aktionsplan vorgesehen, den an der nächsten Tagung der Regierung Serbiens zu beschließen sei, erklärte Sertić in einem Interview für die Presseagentur "Tanjug" und fügte hinzu, dass diese 188 Unternehmen fast 5.000 Mitarbeiter beschäftigen.
Der größte Teil dieser Unternehmen ist schon lange inaktiv, aber sie konnten nicht gelöscht werden, weil es keine gesetzliche Möglichkeit dafür gab. Das Problem der Unternehmen, die Verluste buchen, und in Wirklichkeit nicht existieren, kann jetzt durch Insolvenzverfahren gelöst werden, kann man auf der Webseite der Regierung Serbiens lesen.
Der Aktionsplan werde einem Teil der Unternehmen ermöglichen, einen im Voraus vorbereiteten Reorganisierungsplan anzuwenden, sagte Sertić. Es handele sich um den letzten Versuch, sie zu erholen, aber nur unter der Bedingung, dass Gläubiger und das zuständige Handelsgericht dieses Model akzeptieren, erklärte er.
- Ein Teil der Unternehmen könnte dadurch auf den Markt zurückkehren, andere haben, leider, kaum eine Chance dafür - so der Minister.
Der Verkauf sei für 90 Unternehmen gestoppt worden, die unter Rechtsstreitigkeiten oder im Prozess der Restitutione seien, erklärte Sertić.
Ministarstvo privrede Republike Srbije
Agencija za privatizaciju Republike Srbije Beograd prestala sa radom 29.01.2016.
Vlada Republike Srbije

Izdanje Srbija
Serbia Edition
Izdanje BiH
Izdanje Crna Gora