VERHEIJEN: Frist für Privatisierung des Stahlwerks - 1. Februar
Donnerstag, 25.12.2014.
15:42
Die Regierung Serbiens muss einen strategischen Partner für das Stahlwerk in Smederevo bis 1. Februar 2015 finden, vor allem wegen der enormen Haushaltsausgaben für dieses Unternehmen und in Hinsicht auf die Beitrittsverhandlungen mit der EU, erklärte Tony Verheijen, Leiter des Weltbankbüros in Belgrad.
- Serbien hat sich während der Verhandlungen mit der EU dazu verpflichtet, die staatliche Hilfe für das Stahlwerk am 1. Februar 2015 abzuschaffen - sagte Verheijen in einem Interview für die Tageszeitung "Politika".
Es ist von größter Bedeutung, dass interessierter Investor das Stahlwerk übernimmt. Gelingt die Privatisierung innerhalb der genannten Frist nicht, muss Serbien die Subventionen fortsetzen und dadurch direkt gegen die Regeln und Verfahren der EU verstoßen. Und die Einhaltung dieser Regeln ist von größter Bedeutung während des Beitrittsprozesses, sagte er.
Einschätzungen des Haushaltsrats zufolge kostet das Stahlwerk in Smederevo den Staat fast 60 Mio. EUR jährlich. Die Nebenkosten wie Strom und Gas sind auch enorm, erinnert die Zeitung.
Das Stahlwerk sei aber nicht das einzige Unternehmen, dass sich negativ auf die Bilanz der Unternehmen wie EPS und Srbijagas auswirkt, warnt Verheijen. Wenn man die Probleme mit der Zahlung von Stromrechnungen lösen würde, würde sich EPS zu einem soliden Unternehmen entwickeln, das in der Zukunft einen seriösen strategischen Partner anziehen könnte, meint er.
Železara Smederevo d.o.o.
Vlada Republike Srbije
Ministarstvo privrede Republike Srbije
JP Srbijagas Novi Sad
Elektroprivreda Srbije ad Beograd
Fiskalni savet Republike Srbije
Svetska Banka-WB Beograd

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