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Großes Interesse an "Galenika"

Quelle: Beta Montag, 10.11.2014. 02:51
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Das Pharmaunternehmen "Galenika" sei bereit für die Privatisierung und wir erwarten, eine Liste potenzieller Partner bzw. angemeldeter Interessenten in diesem Monat zu haben, teilten Vertreter der Agentur für Privatisierung mit.

- Die Regierung sollte das Modell der Privatisierung und den potenziellen Partner wählen - sagte Zivomir Novaković, designierter Direktor des in Belgrad ansässigen Pharmaunternehmens.

Eine strategische Partnerschaft und das Modell, das man in Air Serbia und NIS bereits realisiert hat, wären, seiner Meinung nach, die bestmögliche Lösung für "Galenika".

Die Hauptaufgabe des gewählten Partners wäre, laut seinen Worten, mindestens 30 Mio. EUR für das Umlaufvermögen zu sichern.

"Galenika" erwarte in diesem Jahr einen Umsatz von 55 Mio. EUR und die Produktion im Wert von 65 Mio. EUR, unterstrich Novaković. Die Fabrik habe sehr positive Ergebnisse erzielt, aber der Gewinn hänge, leider, von der Kreditverschuldung ab.

Das Unternehmen habe vor drei Jahren Verluste in Höhe von 23 Mio. EUR erzielt und sie auf insgesamt 118 Mio. EUR erhöht.

- "Galenika" hat in den letzten drei Jahren eine schwierige Periode durchgelebt und sich 2014 wieder erholt. Das hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres zu einem Gewinn von zwei Mio. EUR geführt - so Novaković.

Es gibt 500 sanierte Unternehmen in Serbien. Im Unterschied zu anderen, die Probleme mit der Produktion und Entlohnung von Mitarbeitern haben, ist es "Galenika" gelungen, die Produktion und den Umsatz zu steigern.

- Wirtschaftliche Effekte sind sehr positiv in den letzten neun Monaten. Die Maßnahmen zur Sanierung des Unternehmens ermöglichten "Galenika" positive Betriebsergebnisse zu haben und wir hoffen auf die zusätzliche Verbesserung bis Ende des Jahres - so Novaković.

Der Produktionsplan für 2015 sollte noch größer als in diesem Jahr sein.

- Wir haben den Markt, die Chancen, und wir können das Produktionsvolumen sowie Effekte im nächsten Jahr erheblich verbessern - so Novaković.

Im Unterschied zu anderen finanziell angeschlagenen Unternehmen habe Galenika nicht auf die staatliche Intervention gewartet, sondern die notwendigen Schritte selbst gemacht, unterstrich er.

- Wir haben unsere Partner kontaktiert, und in Hinsicht auf die langjährige Zusammenarbeit die Anzahlungen für unsere Produkte geischert. Uns ist dadurch gelungen, das Umlaufvermögen zu erwerben und die Produktion um hundert Prozent im Vergleich zu ersten Quartal zu steigern - so Novaković.

Er glaubt, dass "Galenika2, im Falle dass man ihm ein gutes Geschäftsumfeld sichert, schon 2016 den Gewinn verdreifachen könnte.

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