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Wenn gastronomische Modetrends die Herstellung in Gewächshäusern diktieren - "Iceberg Salat Centar" ist einziger Hersteller von Eisbergsalat in Serbien

Quelle: eKapija Freitag, 31.10.2014. 12:52
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Podeli

Als ich mit der Produktion startete, wollte niemand Eisbergsalat kaufen, weil er unbekannt war. Im Jahr der NATO-Luftangriffe 1999, als McDonald`s Restaurants in Serbien geschlossen waren, verkaufte ich ihn auf dem Markt - fast erfolgslos. Nur Ausländer und unsere Landsleute, die im Westen gelebt haben, hatten Ahnung davon. Ich verkaufe z.B. 50 Eisbersalate täglich und der Kollege daneben 500 Buttersalate, weil man damals nur diese Sorte kannte, erzählt Predrag Popović, Inhaber von "Iceberg Salat Centar", des einzigen Unternehmens in Serbien, das Eisbergsalat anbaut.

Das alles änderte, als "Mercator" in unseren Markt einstieg. Das war die erste Einzelhandelskette, die in einem Teil des Supermarkts den sogenannten "Garten" mit verschiedenen Sorten Salat bildete. Unsere Bürger machten sich mit den neuen Sorten bekannt und man begann, Salat sogar außerhalb der Saison, also auch im Sommer, Herbst und Winter zu essen.

Die Geschichte von "Iceberg Salat Centar" beginnt 1990 in Surčin, als man ein Unternehmen gründete, um McDonald`s-Restaurants mit Eisbergsalat, bisher unbekannter Sorte in Serbien zu versorgen.

Der exklusive Zulieferer von McDonald`s hat seine Kundenliste inzwischen um angsehene Restaurants, Hotels, Cafes, Cateringfirmen und zahlreichen Supermärkten in Belgrad erweitert.



Das Unternehmen bietet sowohl frische, als auch verarbeitete Produkte. Das Gemüse wird geschnitten, gewaschen und in Beutel verpackt. Das Sortiment umfasst Eisbersalat, verschiedene Salatmischungen wie z.B. "Mediteranea", "Toscana", "Grüne Mischung", Rucola und Spinat. Das Gemüse wird auf mehreren Standorten in Serbien angebaut. Das Zentrale Gewächshaus befindet sich in der Vinogradska Straße in Novi Beograd. Auf demselben Standort befindet sich eine Produktiosnanlage mit einer Kühlhalle, in der Gemüse gewaschen, vorbereitet und verpackt wird.

Das Unternehmen beschäftigt 30 Mitarbeiter, die jährlich ca. 250 t Eisbergsalat und mehr als 800.000 Stück anderer Sorten im Freien und in Gewächshäusern erzeugen. Täglich werden 1,5-2 t Eisbergsalat verarbeitet und sie überlegen bereits die Erweiterung von Produktiosnalangen, erfahren wir im Unternehmen.

Frisch, gewaschen, verpackt


Um die maximale hygienische Sicherheit der Produkte zu sichern, wendet das "Iceberg Salat Centar" die GLOBALGAP Normen für die Überwachung von Gemüse auf freien Feldern sowie die Normen ISO 9001:2008 und HACCP während der Verarbeitung.


Hauptprodukte des "Iceberg Salat Centar" sind Salate aller Sorten, Farben und Geschmacksrichtungen sowie sonstiges Gemüse. Das Produkt Nummer eins ist sicher Eisbergsalat, nach dem die Firma benannt wurde, und diese Sorte kann sehr lange frisch bleiben, sie ist knusprig und leicht zu verarbeiten.


Salat und Gemüse werden frisch verkauft, unverpackt und verarbeitet - geschnitten, gewaschen und in Säcken mit Inertgas verpackt, um die Frische und andere Eigenschaften länger zu halten.




Das Unternehmen bietet folgende Sorten: Eisberg, Endivie kleinblättrige, Endivie breitblättrige, Römersalat, Eichblattsalat grün, Lollo Bionda, Lollo rosso, Batavia, Eichblattsalat rot und Radicchio.
Frischer Salat wird gewaschen und in mit Kunststofffolie beschichteten Kartonkisten geliefert, um möglichst lang frisch zu bleiben. Jede Kiste ist mit einer Erklärung versehen und kann 12-18 Salatköpfe enthalten, abhängig von der Sorte und Größe. Das Unternehmen bietet auch Tomaten, Sauergurken, Gurken, Möhren, Brokkoli und Spinat.

Pläne

"Iceberg Salat Centar" will Innovationen im Bereich des Salatanbaus fortsetzen. Man will in der nächsten Zeit mit dem Anbau der Sorte "Salanova" beginnen. Sie ist bekannt auch als "one cut ready" Salat, das heißt dass er mit einem Schnitt leicht und schnell küchenfertig wird. Man wird auch bald Feldsalat und "Babyspinat" auf den Markt bringen.
Das Unternehmen plant weder den organisch-biologischen Anbau, noch den Export, weil sich alle bisherigen Versuche als erfolglos erwiesen haben. Sie haben noch immer nicht einen seriösen Mitbewerber in Serbien, weil man solche Produktion noch immer nur für den eigenen Verbrauch betreibt. Das Unternehmen arbeitet seit Jahren mit dem Belgrader Zoo zusammen, der die organischen Abfälle für seine Tiere erhält.

J.Đ.

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