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Türken wollen in Milchverarbeitung, Banken und Technologie in Serbien investieren

Quelle: Tanjug Dienstag, 28.10.2014. 16:35
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Podeli

Türkische Unternehmer seien an Investitionen in die Herstellung und Verarbeitung von Milch, Banken interessiert, und insbesondere der bekannte Hersteller von Haushaltsgeräten und Fernsehern "Beko", gab man heute in Belgrad am 6. Serbisch-türkischen Businessforum bekannt, an dem 40 Unternehmen aus der Türkei und fast 250 aus Serbien teilnahmen.

Milivoje Miletić, Präsident der Wirtschaftskammer Belgrad, die das Forum gemeinsam mit dem Unternehmerverband SITA veranstaltete, ist der Meinung, dass es ein großes Potenzial für die Erhöhung des Handelsaustausches zwischen unseren zwei Ländern in der folgenden Zeit gebe, aufgrund des im Januar 2010 in Kraft getretenen Freihandelsabkommens zwischen der Türkei und Serbien. Das Abkommen sei asymmetrisch, sagte er. Serbien sei bevorzugt, und sollte diese Position für die Steigerung des Warenverkehrs nutzen.

Es gebe Interesse auf beiden Seiten an der Intensivierung der Zusammenarbeit, insbesodere in Bereichen wie z.B. Textilindustrie, Energie- und Landwirtschaft, Infrastruktur und Bauwesen, so Miletić.

Der Warenverkehr zwischen Serbien und der Türkei erreichte den Wert von 56 Mio. USD in den ersten sieben Monaten dieses Jahres, mit einem großen Defizit auf der serbischen Seite.

- Serbien hat mehr ein-, als ausgeführt. Der Importüberschuss sollte, laut seinen Worten, in der kommenden Zeit verringert werden.

Türkische Investitionen in Serbien erreichten den Wert von 95 Mio.EUR, sagte Miletić und wies auf die Investition von "Efes in die Brauereien in Zaječar und Pančevo.

Ömer Şimşek, Präsident des Verbandes SITA unterstreicht, dass "Serbien und die Türkei historisch verbunden sind und gute Nachbar sind. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit sollte deshalb viel intensiver sein".

- Jetzt ist die beste Zeit für türkische Unternehmer, in Serbien zu investieren, insbesondere in Hinsicht auf die aufgenommenen Beitrittsverhandlungen mit der EU - sagte Şimşek überzeugt davon, dass sich alles Anders als zu spät erwiesen könnte.

Das Freihandelsabkommen mit Russland und gute Beziehungen mit der EU stellen eine große Chance für türksiche Erzeugnisse, glaubt er.

Die Verhandlungen zwischen den türkischen Banken und der Zentralbank Serbiens über die Lizenzen für unseren Markt seien weit fortgeschritten, sagte der Assistent des Handelsminister Stevan Nikčević.

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