HAUSHALTSRAT: Defizit bei 300 Mrd. Dinar 2014
Montag, 27.10.2014.
15:10
Der Haushaltsausgleich weist darauf hin, dass das Haushaltsdefizit 2014 in Wirklichkeit auf 300 Mrd. Dinar steigen wird, statt auf 225 Mrd., wie die Regierung im Entwurf vorgesehen hat, heißt es in einer Mitteilung des Haushaltsrats der Republik Serbien, in der das vorgeschalgene Modell für die Lohnkürzung positiv bewertet wird.
Das Modell für die Rentenkürzung beruht auf einer starken Progression, die nur geringere Einsparungen garantiert und deshalb nicht optimal ist, teilte der Haushaltsrat mit.
Der Rat ist auch der Meinung, dass der Haushaltsausgleich nicht alle Kosten einschließt. Das gilt vor allem für die schlechten Leistungen staatlicher und öffentlicher Unternehmen und Banken wie auch manche Ausgaben, die durch Projektdarlehen finanziert werden.
- Wenn alle diese Kosten mitgerechnet worden wären, hätte das Haushaltsdefizit der Republik Serbien 300 Mrd. Dinar überstiegen - heißt es in der Mitteilung des Haushaltsrat.
Als sehr gefährlich könnte sich die Erhöhung von Ausgaben für verschiedene Zuschüsse erwiesen, warnt der Rat. Der Staat hatte eine Schuld in Höhe von fast acht Mrd. Dinar gegenüber Banken für die realisierten Subventionen für Kredite für die Stärkung der Zahlungsfähigkeit und noch eine gegenüber Recyclingunternehmen in Höhe von 1,6 Mrd. Dinar, aber sie wurden nicht bei der Erstellung des Haushaltsplans für 2014 eingeschlossen. Sie erscheinen jetzt als zusätzliche Ausgabe im ausgeglichenen Staatshaushalt.
Fiskalni savet Republike Srbije

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