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VUJOVIĆ: Weniger Zuschüssse für Unternehmen

Quelle: RTS Sonntag, 26.10.2014. 22:56
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(Dušan Vujović)

Weniger Zuschüsse werden im nächsten Jahr nicht nur der staatliche Gasanbieter "Srbijagas", sondern auch die Serbische Bahn und die Stromgesellschaft "Elektroprivreda Srbije" (EPS) erhalten, gab der serbische Finanzminister Dušan Vujović bekannt. Das gilt auch für Agrarsubventionen, die sich als wirkunglos erwiesen haben.

Während der Diskussion über den Haushaltsausgleich im serbischen Parlament kündigte der Minister mehrere Änderungen im Sustem der Subventionen an, vor allem dort, wo "das Geld nur verschwendet wurde".

Die Staatsverschuldung habe sich in den vergangenen fünf Jahren um ein Drittel erhöht, weil dem Staat nicht gelungen sei, die Folgen der Ineffizienz öffentlicher Unternehmen zu kontrollieren, sagte er.

Die Regierung Serbiens sollte dieses Thema auch mit dem Internationalen Währungsfonds besprechen und das sei eine der Neuigkeiten für die Verhandlungen mit dem internationalen Kreditinstitut, die Anfang November beginnen, erklärte Vujović.

- Es handelt sich um die wichtigste Neuigkeit in einem Programm, das wir ab Anfang Novmeber mit dem IWF besprechen werden. Das Hauptgewicht sollte nicht mehr nur auf die Reduzierung von Kosten, sondern auch auf besondere Strukturmaßnahmen gelegt werden. Wir möchten öffentliche Unternehmen ein für allemal in Ordnung bringen - sagte er.

Es gebe nur wenige Gasverbraucher in Serbien, die beim öffentlichen Gasanbieter "Srbijagas" nicht in Kreide stehen, erklärte der Bergbau- und Energieminister Aleksandar Antić. Dieses Unternehmen benötige, seiner Meinung nach, ein wenig Wind im Rücken.

- Wir haben in Banatski Dvor Erdgas im Wert von 100 Mio. EUR gespeichert, aber müssen "Srbijagas" noch ein wenig helfen, mindestens bis wir die Situation in der chemischen Industrie in Ordnung bringen. Alle müssen begreifen, dass sie ihre Strom- und Gasrechnungen regelmässig begleichen müssen - sagte Antić im Parlament.

Es sei leicht, das Management zu kritisieren, aber es sei nicht einfach, so komplexe Systeme zu verwalten, sagte er.

Um jedes Missverständnis zu vermeiden, unterstrich er, er will dadurch nicht seinen Parteikollegen und Generaldirektor von "Srbijagas" Dušan Bajatović schützen. Seinem Ministerium sei gelungen, gemeinsam mit der Energiegemeinschaft einen Arbeitsplan zu erstellen, der die finanzielle Konsolidierung dieses Unternehmens einschließe.

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