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300 Mio. EUR Kredit der Weltbank für Serbien bald verfügbar

Quelle: Tanjug Sonntag, 26.10.2014. 23:33
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(FotoI.Vukša)
Serbien sollten bald 300 Mio. USD für die Sanierung von Hochwasserschäden zur Verfügung gsetellt werden, kündigte am Freitag (24. Oktober 2014) die Geschäftsführerin der Weltbank für Südosteuropa Ellen Goldstein an.

Der Kredit wurde Serbien am 3. Oktober vom Verwaltungsrat der Weltbank bewilligt. Zwei Wochen später wurde eine Vereinbarung in Washington unterzeichnet, sagte Goldstein für die Presse während des Besuchs im Tagebau "Tamnava", im Bergbaugebiet Kolubara.

Der Kredit ist für das Auspumpen von Wasser aus dem Tagebau, für die Reparatur von Ausstattung im Stromversorgungssystem Serbiens sowie für den Import von Strom in diesem Winter vorgesehen, so Goldstein.

Ein Teil des Darlehens ist für die finanzielle Unterstützung von Landwirten vorgesehen, die große Schäden durch Mai-Hochwasser erlitten haben, sowie für den langfristigen Hochwasserschutz in Serbien vorgsehen, fügte die Weltbank-Direktorin für Westbalkan hinzu.

Ein großer Teil des Kredits sollte für die rückwirkende Finanzierung genutzt werden, weil man das Geld für die dringende Sanierung von Hochwasserschäden verwandt hat. Die Weltbank werde einen Teil dieser Kosten rückwirkend decken, unterstrich Goldstein.

Sie lobte EPS für das effiziente Auspumpen von Wasser aus dem Tagebau "Tamnava". Bisher seien schon 67,2 Mio. m3 Wasser ausgepumpt worden und der Wasserpegel um meh als 10 Meter gesenkt. Es handele sich um große Fortschritte. 11 Pumpen seien kontinuierlich im Betrieb, sagte Goldstein und fügte hinzu, dass in "Kolubara" derzeit 65.000 t Kohle täglich abgebaut werden, was zwei Drittel der üblichen Produktion darstelle.

Die Delegaion kam zu Besuch in "Kolubara", um sich mit der Situation bekannt zu machen und zu prüfen, ob man die Darlehen der Weltbank für die dringende Sanierung von Hochwasserschäden wie geplant verwendet werden.

- Ich bin der Meinung, dass es um ein gutes Beispiel geht und möchte deshalb alle Geber und die diplomatische Gemeinschaft ermutigen, sich auf die Prioritäten zu fokusieren und Serbien in der weiteren Sanierung von Hochwasserschäden zu helfen - sagte Goldstein.

EPS habe, laut ihren Worten, alle Umweltschutzmaßnahmen implementiert. Aus dem Tagebau ausgepumptes Wasser wird täglich geprüft. Dieses Wasser ist noch sauberer als Wasser im Fluss Kolubara. 15 verschiedene Fischarten wurden in einem künstlichen See gefunden, der nach dem Hochwasser enstanden ist.

Die Stromgesellschaft EPS benötigt die finanzielle Hilfe der Weltbank nicht nur für das Auspumpen von Wasser aus dem überfluteten Tagebau, sondern auch für andere Aktivitäten, für die Verbesserung der Situation im Stromversorgungssystem nach dem Hochwasser, erklärte der Direktor von EPS Aleksandar Obradović.

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