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Vorbereitung von Projekten für Investoren und Gebern - Erste Sitzung des Nationalausschusses für Investitionen

Quelle: eKapija Montag, 20.10.2014. 02:42
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Die für europäische Integration zuständige Ministerin ohne Beschäftigungsbereich Jadranka Joksimović gab am Freitag (17. Oktober 2014) bekannt, dass Serbien den ersten Nationalausschuss für Investitionen in der Region gegründet habe, der strategisch wichtige infrastrukturelle Projekte vorbereiten und umsetzen sollte, heißt es auf der Webseite der Regierung Serbiens.

- Serbien ist das erste Land in der Region, das sich für eine so systematische Vorgehensweise bei der Vorbereitung der Projekte entschieden hat - sagte Joksimović an einer Pressekonferenz und fügte hinzu, dass die Bildung dieses Asuschusses sehr positiv im Bericht der Europäischen Kommission über Fortschritte Serbiens auf dem Weg in die EU benotet wurden.

Der Ausschuss, der am Freitag zum ersten Mal tagte, sein von großer Bedeutung, weil er über Prioritäten unter infrastrukturellen Projekten entscheiden sollte.

Der Nationalausschuss für Investitionen sollte für die Planung, Vorbereitung und Implementierung nationaller infrastruktureller Investitionen zuständig sein. Der Ausschuss sollte als ein Forum für Diskussion und Gestaltung von finanziellen Plänen funktioniren, für jeden Schritt in der Vorbereitung infrastruktureller Projekte, die man potenziellen Investoren und Gebern präsentieren sollte.

Dem Treffen wohnten der Geschäftsführer der Generaldirektion der Europäischen Kommission für Erweiterung für Serbien, Jean-Eric Paquet, sowie der Leiter der EU-Delegation in Serbien Michael Davenport bei. Es handele sich um "ein klares Signal dafür, dass man die Bemühungen unseres Landes um Realisierung von infrastrukturellen Projekten schätzt und erkannt", sagte Joksimović.

- Das zeigt auch, dass wenn wir unser Prioritätssystem und die Realisierung infrastruktureller Projekte verbessern, wir erhebliche Fördermittel der EU zu diesem Zweck erwarten können - so die Ministerin.

Serbien habe bewiesen, dass die regionale Zusammenarbeit zu den größten Prioritäten auf dem Weg in die EU sei, sagte sie.

Joksimović ist Vorsitzende des Ausschusses, gemeinsam mit dem Finanzminister Dušan Vujović.

Der Geschäftsführer der Generaldirektion der Europäischen Kommission für Erweiterung Jean-Eric Paquet gab bekannt, dass der Fonds IPA (2014-2020) über 1,4 Mrd. EUR für Serbien verfüge. Diese Fördermittel können die Wettbewerb und die Volkswirtschaft verbessern, fügte er hinzu.

Paquet erinnerte daran, dass die EU Serbien mit 150 Mio. EUR nach dem Hochwasser im Mai dieses Jahres unterstützt. Bis Ende des Jahres sollte der Rest Serbien zur Verfügung gestellt werden, fügte er hinzu.

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